Fußgesundheit.Info - Der Einlagentest                                                 Film zum Thema

Das in unserem Gesundheitssystem so einiges schief läuft, wissen Sie genau so gut wie ich.  Wenn die Faktoren "Sparzwang der gesetzlichen Krankenkassen", Geldgier und Desinteresse aufeinander geraten, führt das bei der Fußgesundheit und Einlagenversorgung zu Situationen, die man kaum zu glauben vermag. 

Weil heute unter dem Siegel der Bürokratie Einlagen verteilt werden, die absolut sinnfrei sind oder dem eh schon geschwächten Fuß eher schaden können als helfen, dann finde ich das ungeheuerlich,- insbesondere wenn Kinder die Leidtragenden sind. Die Eltern bringen die Kinder regelmäßig in der (normal) guten Hoffnung zum Arzt und gehen (selbstverständlich) davon aus, dass ihr Kind optimal versorgt wird,- sie verlassen sich auf den Arzt und das Logo der Handwerkskammer.....    

Hier werden nur die negativen Beispiele gezeigt, die sicher nicht überall in Deutschland zu finden sind, allerdings häufen sich Bilder wie diese immer mehr........

Auch wird immer häufiger zu Operationen geraten,- echte Einlagen können die meisten Op´s verhindern...

 

Wenn die Kassen nun selbst die These vertreten, dass eine dauerhafte Heilwirkung von Einlagen nicht belegt ist, dann wundert man sich nicht mehr über die Beispiele, die hier aufgeführt sind.   Hier folgen nun mehrere Negativbeispiele 

Beide Paar Einlagen wurden von einem Facharzt für Orthopädie verschrieben. Der Meisterbetrieb, der diese beiden Paare Einlagen "angefertigt" hat, ist in der Handwerksrolle eingetragen - angefertigt???- es handelt sich um Fertigeinlagen die manschinell produziert werden und dann nicht angepasst, sondern weitergereicht wurden. Das Mädchen hat Knick- Senkfüße und trotz des mehrjährigen und konsequenten Tragens der Einlagen Knieprobleme bekommen. Wie der rote Pfeil auf den Einlagen zeigt, wird auch das Abrollverhalten nicht beeinträchtigt,- das Mädchen rollt mit diesen Einlagen trotzdem über den "großen Onkel" ab.

Die Mutter ist im Jahr 2007 auf die Onlinesuche gegangen und dabei auf die Seiten Fussgesundheit.info gestoßen. Schnell wurde ihr klar, dass die Probleme Knieschmerzen und Füße im Zusammenhang stehen. Weil der Mutter die Gesundheit ihrer Kinder am Herzen liegt, hat sie sich nicht davor gescheut, 800 Kilometer Autofahrt auf sich zu nehmen, um sich die Meinung von mir anzuhören.

Sie konnte sich schon vorstellen, dass diese weichen Gummieinlagen keine nennenswerte Wirkung haben,- das nebenstehende Foto beweist, dass sich der Fuß trotz der Einlage ohne weiteres durchtreten lässt und einknickt, als stünde er auf einem Schwammtuch.

Die Sporteinlagen (oben rechts) sind etwas fester,- für eine 90 Jährige Oma mit Diabetes, die nur noch selten auf den Beinen ist, sicher auch nicht schädlich. Um einen Knickfuß beim Fußballsport zu stützen, eignen sie sich aber garantiert nicht.  

Die Mutter der in diesem Beispiel gezeigten jungen Leute hatte sich schon früher darüber gewundert, dass beide Kinder immer die gleichen Einlagen bekommen haben, obwohl sie unterschiedliche Füße und Probleme haben.

Bei dem jungen Mann traten die Probleme vorwiegend im vorderem Fußbereich auf (Senk- Spreizfuß) und bei dem Mädchen waren die Füße schmerzfrei, aber die Knie führten zu Beschwerden.

Im September 2007 hat der junge Mann gleich drei Paar goParadise Einlagen erhalten,- ein Paar goSportive, ein Paar für seine weichen Chucks und ein Paar robuste goPlexi für die Schuhe, die er bei schlechtem Wetter überwiegend trägt. . 

Die Begeisterung steht ihm im Gesicht geschrieben,- schauen Sie sich die orange/blauen "Meisterstücke" an und vergleichen Sie die Gewölbesprengung mit seinen neuen goPlexi Einlagen. Sie können sich bereits bei diesem Anblick selbst vorstellen, dass mit diesen Einlagen keine ordentliche Entlastung für den Fuß zustande kommen kann. 

Noch besser sehen Sie die Unterschiede auf den folgenden Fotos

 

             unbelasteter Fuß und belasteter Fuß auf der Kasseneinlage- die Stützwirkung im Gewölbe = 0% -    rechts auf goPlexi mit einer 100%-ígen Wirkung

Bereits am ausgegossenen Trittschaumkarton erkennt man deutlich, dass die Geschwister unterschiedliche Füße haben und kann sich auch gut vorstellen, dass beide unterschiedliche Einlagen benötigen.

Dieser Fotobericht ist im November 2007 entstanden und ich freue mich, dass sich für die beiden jungen Kunden die Reise von insgesamt 1.600 km gelohnt hat. Die Familie hatte drei nette Tage an der Ostsee verbracht und sechs Wochen später zählen alle Fuß- und Knieprobleme zur Vergangenheit. 

Das Sanitätshaus hat übrigens für die blauen Lappen (entschuldigen Sie bitte, dass ich diese Teile nicht Einlagen nenne) stolze 90,--€ berechnet,- für den gleichen Preis habe ich zwei Paar Einlagen anfertigen können.....

Beispiel 2:

Besonders schlimm ist es, wenn an Kindereinlagen gespart wird,- wenn oft über Jahre hinweg "im Namen des deutschen Gesundheitswesens und gemäß der verstaubten Berufsordnung für Handwerksbetriebe" so gepfuscht wird, wie es das hier beschriebene Beispiel aufzeigt.   
 Auch bei diesen ärztlich verschriebenen Einlagen handelt es sich um maschinell vorproduzierte Weichschaum- Einlagen. Die Einlagen wurden unten beigeschliffen und vor der Kleinzehe wurde ein Lederkeil angeklebt. Die Position des Keils ergibt für mich keinen Sinn,- zumal er das Einknicken stark fördert statt lindert. 
Sehr stark ausgeprägte Knick- Senkfüße - das Innengewölbe richtet sich nicht selbstständig ganz auf - seit drei Jahren werden Weichschaum Einlagen in dieser Art verabreicht - der Erfolg ist nicht = 0 , sondern wesentlich schlimmer, weil insbesondere der linke Fuß immer stärker einknickte - trotz des konsequenten Tragens der  Einlagen. 
  
Dazu gesellte sich leider auch noch ein vermutlich physio- motorisch zu erklärender  Innengang
 Auf unteren Bildern sehen Sie die Einlagen,- die Gewölbesprengung der Einlage ist flacher als der Fuß selbst! Die Fersenschale ist somit absolut sinnfrei - jedenfalls bis zu dem Tag, als ich diese junge Dame kennen lernen durfte...    

OBEN Einlagen vor der Überarbeitung

Ein Druck mit dem Zeigefinger gegen die ursprüngliche Einlage beweist, dass der Fuß weder eine Korrektur noch eine Stützwirkung seitens der Einlage hatte.

UNTEN nach erfolgter Anpassung an den Fuß

Im Schnellverfahren wurden die alten Einlagen zunächst geformt und stabilisiert,- ich konnte mir den Gang einfach nicht anschauen und erst recht nicht dabei zusehen, wie die Füße durch die falschen Einlagen weiter geschädigt werden.  Zwei Stunden später: Die alten Einlagen wirken nun dem Knickfuß entgegen und fördern ihn nicht mehr. Sie wurden nun zu provisorischen Sporteinlagen umgewandelt. Das "durchgetretene" Innengewölbe wird nun durch die Einlage nach und nach in Schritten (im wahrsten Sinne des Wortes) in die natürliche Form "getreten". Es werden sicher sechs bis zwölf Monate vergehen, bis das Ziel 1 erreicht ist und das Mädchen eine gesunde und natürliche Fußform erhält. Zwischenzeitlich wurden noch leichte Korrektureinlagen angepasst und künftig wird täglich etwas Fußgymnastik gemacht. Einlagen sind nun für alle Schuhe angesagt,- insbesondere zum Fußball, den das Mädchen bislang ohne Einlagen aktiv gespielt hat, was sicher mit dem kontrakten Fußverfall im Zusammenhang steht.  

Oben auf dem linken Bild erkennt man übrigens die Einlagen der älteren Schwester, die den Fußverfall nicht so ausgeprägt zu beklagen hatte.. Aber auch diese sind nutzlos gewesen,- Resultat: schwere Mittelfußschmerzen (auch die Schwester spielt leidenschaftlich Fußball,- bis Mitte September 2007 ohne Einlagen.....

Das Problem "Einlage passt in den Lieblingsschuh aber Fuß nicht mehr" wurde durch die neuen Einlagen für die Freizeitschuhe abgestellt und nach und nach wird sich hier eine gesunde Gewölbeform bilden.

Ich bin kein Wunderheiler und auch kein Zauberer. Ich nehme meinen Job sehr ernst, lerne immer wieder neues dazu und investiere meine Zeit lieber in die Fußgesundheit anstatt in irrsinnige Bürokratie.

Weil ich auf allen überflüssigen Schnick- Schnack verzichte und für meine Kunden keine luxuriösen und Personalintensiven Räumlichkeiten brauche, spare ich Miet- Strom- Fahrt- Telefon- und  Personalkosten. Das goParadise Prinzip macht mich zwar nicht reich, aber dafür viel Spaß.

Insbesondere die positiven Feedbacks ermutigen mich trotz so einiger Angriffe von den Leuten, die solche Seiten wie diese nicht mögen....  

Ich hoffe sehr, dass ich auch diese Abo-Therapie (Nr.120!) fortführen darf und dass hier in einem Jahr die Folgebilder gezeigt werden können.

Weitere Beispiele im Einlagentest für Erwachsene finden Sie HIER -       Hier der Film zum Thema

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