Klassische "orthopädische Einlagen"  und goParadise Einlagen

Unterschiede die Sie hier leicht erkennen                                      HIER GEHT ES ZUM FILM

Diese Seite ist entstanden, damit ich die Frage "ja ich hatte schon Einlagen, aber die haben nichts gebracht" nicht mehr einzeln beantworten muss. Damit möchte ich aber keineswegs den Betroffenen irgendeinen Vorwurf machen! In der Regel geht jemand mit seinen Fuß- oder Knieproblemen zum Arzt. Dieser stellt die Diagnose und verabreicht ein Rezept für lose Einlagen nach Abdruck oder nach Maß.

Der Patient verlässt sich auf das Logo der Handwerkskammer und somit darauf, dass die Einlagen auch tatsächlich für ihn angefertigt werden und hofft auf baldige Besserung. So sollte es auch sein,- die Realität sieht aber häufig ganz anders aus, wie Sie selbst in den Kundenfeedbacks nachlesen können. 

Im folgendem sind ein Paar Beispiele aufgezeigt, die verschiedene Einlagen zeigen,- denn Einlagen sind nicht = Einlagen!

Gleichzeitig können sich alle gegen einen Maßeinlagen- Onlinevertrieb skeptisch orientierten Leser einen eigenen Eindruck darüber verschaffen, dass nicht der Onlineshop, sondern das Ergebnis zeigt, was echte Maßarbeit ist.  

Oben sehen Sie  ein leider schon fast alltägliches  Beispiel aus der Praxis des deutschen Gesundheitswesens: Einlagen aus einem Sanitätshaus ("angefertigt" 2007 - für 90,--€ - ein Schwammtuch kostet nur 90 Cent und bietet den selben Laufkompfort....) Mehr über zwei identische Paar Einlagen für zwei nette, junge Menschen mit unterschiedlichen Fußschwächen! 

Wegen der besseren Übersichtlichkeit finden Sie nun den Bereich Kindereinlagen auf einer separaten Seite HIER!

Im folgendem sehen Sie Beispiele von modernen Weichschaumeinlagen und Kunststoffeinlagen

... aber ich trage doch seit Jahren immer meine Einlagen..... 

Knick-Senkfüße, die trotz oder wegen Einlagen zu Problemen in der Statik führten

Seit mehreren Jahren suchte der Fußball begeisterte Sandy diverse Orthopäden auf, um für sein Problem in den Waden und Füßen Hilfe zu bekommen. Es wurden einige Einlagen "angefertigt" - die ersten aus Weichschaum und zuletzt folgte ein weiteres Paar, diesmal mit Kork verstärkt (siehe Bild unten). 

Weil die Einlagen nicht angeschlagen haben, wurde dazu geraten, den aktiven Sport an den Nagel zu hängen. Dieses wollte Sandy jedoch nicht und wandte sich an Andreas Herr (goParadise Inhaber). 

Bilder von den Füßen und den Einlagen wurden zunächst online gesendet, weil Sandy nicht so ohne weiteres von Ludwigshafen aus zum Schönberger Strand reisen wollte.

Die Bilder reichten für den ersten Eindruck aus,- es wurde eine sehr preiswerte Übernachtungsmöglichkeit gebucht und der Untersuchungstermin hat direkt in der Unterkunft an der See stattgefunden. Die bislang getragenen Einlagen wurden mitgebracht, obwohl bereits der "Daumentest" auf den Fotos die Vermutung bestätigt hat, dass Sandy mit einfachen Einlagen abgespeist wurde, die keinen besonderen Unterschied zu keinen Einlagen machen....

   
Trotz der eindeutigen Diagnose "Knick- Senk- Spreizfuß" fehlt in dieser Kork- Weichschaumeinlage jegliche Fußführung, weil die Einlage für einen Erwachsenen Menschen einfach zu instabil ist. Selbst die Pelotte wurde eingespart. 
Die zuvor verschriebenen Einlagen waren binnen drei Monaten flach getreten und eine Stütze des Fußgewölbes konnte nicht mehr erfolgen. Es wurde versäumt, die Einlage a). für den Fuß und b). für den Sport herzurichten. Mit einem Keil aus gummierten Kork und einem neu angefertigten Unterbau in Halbschalenform sowie untergesetzten Pelotten ist nun eine Einlage entstanden, die dem Fußproblem gerecht wird.  

  

 

 

Sandy war gerade erst 23 Jahre jung und der Fußverfall war deutlich, aber nicht hoffnungslos. 

Weil die Mittelfußsehne bereits deutlich verkürzt war und die Mittelfußknochen bei Belastung unterschiedlich stark einsanken, wurde zu einem Komplettprogramm geraten. Dieses bestand aus Hausschuhen mit festen Einlagen, Plexi- Korrektureinlagen für die Straßenschuhe, ein Paar Sporteinlagen für den Fußball und ein Paar zum Joggen. 

Selbstverständlich wurden auch die Inliner berücksichtigt! 

 

Sandys neues Einlagenprogramm auf einen Blick: Hausschuhe mit Einlagen (bunter Bezug ausdrücklich  gewünscht); viel Gymnastik,- dazu zählt auch barfuß laufen auf unebenen Naturböden, Einlagen in den Fußball- und Laufschuhen, starke Korrektureinlagen halbtags, danach "normale". 

                    

Obwohl die eigentlichen Beschwerden binnen weniger Tage verschwunden sind und das Fußballspielen inzwischen keine Schmerzen mehr nach sich zieht, wird Sandy die Einlagentherapie noch für rund drei Jahre durchziehen müssen. 

Unser Ziel ist es, dass später nur noch zum Sport Einlagen benötigt werden. Mehr Beispiele findet man unter http://www.plattfüsse.de/ 

 

Beispiel 2: 

Einlagenmaterial richtig,- Anformung falsch

   Ein Meisterbetrieb mit Auszeichnung fertigte diese "Maßeinlagen nach Gipsabdruck". Als Vorlage An Stelle des Gipsmodells diente ein schönes, buntes Bild, welches mit einem Fußmessscanner erstellt wurde, als Vorlage.  

Bei der Materialauswahl gab es das erste Problem, denn der Arzt war der Meinung, dass Plexieinlagen nicht mehr zeitgemäß seien. Da es das klassische Plexidur "nicht mehr gibt", wurde einfach als Ersatzstoff Polydor verwendet.

Soweit so gut,- aber passen sollte die Einlage trotzdem,- also wurde reklamiert und auf den Bildern sieht man das Ergebnis:

Die Einlage wurde für einen Knick- Senk- Spreizfuß angefertigt. Weil der Fuß seit Jahren an Einlagen gewöhnt ist, sollte die Einlage gut ausgeformt werden und dem Fuß den ausreichenden Halt liefern. Das Ergebnis : Die Einlage hat mit der natürlichen Fußform nicht viele Gemeinsamkeiten und der Supinationskeil hängt in der Luft. Eigentlich sollte dieser dazu beitragen, das der Knickfuß nicht samt Einlage einknickt....
Mit dem klassischen Gipsabdruck wurden die Einlagen von Andreas Herr neu geformt. Das Ergebnis sieht man auf dem folgendem Bild. Die Einlage entspricht nun der Form des unbelasteten Fußes. Der Supinationskeil wurde mit Thermokork aufgefüllt und der Fuß hat auf der Einlage den notwendigen Halt bekommen.
Das Logo von der Handwerkskammer, der Meisterbrief und die Auszeichnung reichten in diesem gezeigten Beispiel nicht aus, um die Garantie zu geben, dass Ihnen auch tatsächlich die für Sie optimale Einlage angefertigt wird. Mein Vater sagte immer, wenn wir im Restaurant enttäuscht wurden: "Kochen kann man nicht lernen,- denn Geschmack hat man oder man hat ihn nicht"

Gleiches gilt für die Kunst, Einlagen anfertigen zu können. Einer kann es, weil er seine Arbeit ernst nimmt und anderen Menschen helfen möchte- der andere möchte mit möglichst wenig Aufwand viel Geld verdienen....  

Oft ist es der gesetzlich verordnete Sparzwang und mangelndes Interesse, manchmal lässt die "Geiz ist geil" Mentalität der Kunden es nicht zu, dass tatsächlich optimal wirkende Einlagen verabreicht werden. Die Zeiten, in welchen Sie das beste von Ihrer Krankenkasse bezahlt bekommen sind schon lange vorbei.....  

Ein gesundes Misstrauen gegen das Neue ist nirgendwo anders so weit verbreitet, wie in Deutschland. So wird von sehr vielen Menschen die Möglichkeit, die Einlagen über den Onlineshop zu beziehen, katelogisch abgelehnt. Dabei ist bei einer Onlinebestellung der Weg zur fertigen Einlage nicht grundsätzlich anders, als auf die Altbekannte,- besser gesagt, veraltete Methode.

Der Arzt stellt lediglich ein Rezept aus, in welchem (manchmal) das Material der Einlage vorgegeben wird. Wie die Einlage zu formen ist, entscheidet letztendlich derjenige, der die Einlagen anfertigt (sofern er dieses wirklich tut und die Einlagenrohlinge nicht einfach aus dem Regal nimmt und mit dem Namensaufkleber versieht. 

Wer weiß, dass er Einlagen benötigt, kann diese demnach mit ruhigem Gewissen auch online bestellen,- wer eine genaue Fußdiagnose wünscht, oder die Diagnose des Arztes bestätigen lassen möchte, oder zusätzliche Informationen zu den Möglichkeiten der Einlagenversorgung wünscht, sollte sich bei einem Fußfachmann vor Ort persönlich beraten lassen.

Ein Negativbeispiel für "Online- Einlagen" (ein Testbericht von A. Herr)

Mit der Geschäftsidee von goParadise startete im Jahr 1999 der Onlinevertrieb von Maßeinlagen. Anfängliche Probleme mit der Handwerkskammer konnten zwar mühsam, dennoch recht rasch aus dem Weg geräumt werden. Inzwischen ist der goParadise Einlagenvertrieb bei etlichen Hundert Kunden beliebt, weil a). der Preis okay ist, b). die Qualität gut ist und letztendlich jegliche Wartezeiten im Wartezimmer der Arztpraxis unnötig geworden sind. 

Selbstverständlich war dem Gründer dieser Geschäftsidee schnell klar, dass es Nachahmer geben wird. Einen Nachahmer habe ich getestet und der folgende Fotobericht beweist Ihnen, dass es eigentlich überhaupt keinen Unterschied macht, ob Sie die Einlagen online bestellen oder persönlich zu einem Schuhtechniker gehen. Wer Einlagen formen kann, der kann es,- andere können es weniger...

Im Juli 2006 wurde ich bei Ebay auf einen angeblichen Orthopädiemeister aufmerksam, der orthopädische Einlagen nach Maß ab 1,--€ anbietet. Gewundert hatte ich mich, dass das Material nach Wunsch war! Mit 27,72 € erhielt ich den Zuschlag und habe die Auktion gewonnen. 

Ich wählte ein Paar Plexi- Schaleneinlagen mit Supinationskeil und habe als Sonderwunsch angegeben, dass ich nur einen leichten Senkfuß bei normal ausgeprägten Gewölben habe, dazu einen beidseitigen Knick und Spreizfuß. Weil eine Einlagengewöhnung schon lange erfolgt ist, sollten die Einlagen analog der unbelasteten Füße ausfallen. 

Hier das Ergebnis:   

 

 

Warum der Sitz der Pelotte zu weit oben angezeichnet wurde, ist mir ein Rätsel.

Mein belasteter Fußabdruck zeigt deutlich, dass das Längsgewölbe ganz normal ausgeprägt ist und die Einlage eigentlich dem angepasst werden sollte.

Die Einlage auf dem Fußmodell sieht im ersten Augenblick in Ordnung aus,- abgesehen davon, dass der Supinationskeil sowie ein Unterbezug fehlt. 

Weil der Bezug keine medizinische Notwendigkeit ist, soll dieses aber nicht weiter erwähnt werden, zumal unbezogene Plexi- Schaleneinlagen bestellt waren. 

Von der Seite aus betrachtet, erkennt man schon, dass die Einlage viel zu flach ausgeprägt ist und die notwendige Stützfunktion überhaupt nicht zustande kommen kann.

Völlig ohne Gegendruck aufgelegt, könnte es sich hier um eine reine Gewöhnungseinlage für den Plattfuß handeln. Woher wusste der Orthopädie Schuhtechniker Meister, dass ich früher einmal fast Plattfüße hatte und warum sollen die Einlagen die Füße nicht in der gesunden Form halten?- Mit Gegendruck erkennt man, dass die Einlage völlig unzureichend ist und das hier nicht von einer sinnvollen Einlage geredet werden kann.

Andersherum betrachtet, reichen 27,--€ gerade einmal für das Material und mit etwas Glück bekommt man auch seine Energiekosten heraus,- die Arbeitszeit, die zur Anfertigung solcher Maßeinlagen aufgebracht werden sollte, war in diesem Preis nicht einkalkuliert,- was das uns Ergebnis beweist.

   Der belastete Fuß auf der Einlage stehend

Der selbe Fuß auf den gleichen Einlagen,die inzwischen nachbearbeitet wurden.

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Auch diese Fotos belegen, dass eine ordentliche Form der Einlagen durchaus machbar ist und letztendlich darum die Statik deutlich positiver beeinflusst wird.       Bitte vielmals zu entschuldigen, dass ich vorher nicht bei der Fußpflege gewesen bin,- für die natürliche Fußpflege am Strand war es zu kalt... :)

Besonders schlimm ist es, wenn an Kindereinlagen gespart wird,- wenn oft über Jahre hinweg "im Namen des deutschen Gesundheitswesens und gemäß der verstaubten Berufsordnung für Handwerksbetriebe" so gepfuscht wird, wie es die hier beschriebenen Beispiele aufzeigen.    

Bei goParadise braucht gegenüber anderen Betrieben für die Lieferung der Einlagen wesentlich länger, weil die Einlagenanfertigung recht lange dauert. Aber nicht nur die Einlagenanfertigung ist anders. Wer zu mir nach Stakendorf kommt, wundert sich zunächst über das unübliche Erscheinungsbild des Firmensitzes,- statt einem Prunkladen findet man ein ländliches Häuschen vor, gegenüber beobachten die Pferde neugierig, wer zu Besuch kommt, Max Hund begrüßt die Kundschaft, das Behandlungszimmer befindet sich in der 1. Etage, die Diagnose und die Beratung dauert rund 30 Minuten. Wie lange hat Ihr Orthopäde  für die letzte Fußuntersuchung gebraucht?-

Statt ein großes Schaufenster, Vorzimmerdame, Diplome an der Wand und einer üppigen Einrichtung erhalten Sie bei goParadise eine ordentliche und kompetente Beratung, eine große Auswahl an Einlagen. Sie bezahlen mir nicht die Miete, Personal und die feine Ladenausstattung, sondern bekommen eine kostenlose und für Sie unverbindliche Beratung und echte, in Handarbeit angefertigte Einlagen zum kleinen und fairen Preis.

Weil es sich durch das Internet und durch Mund zu Mund- Propaganda herumgesprochen hat, dass meine größten Fähigkeiten im Bereich Kinderfüße, Knick- Senkfüße und statisch bedingte Knieprobleme liegen und dass ich Einlagen für jeden Schuh anfertigen kann, besuchen mich regelmäßig Familien aus ganz Deutschland. Die nahgelegene Ostseeküste lädt geradezu zu einem Kurzurlaub ein....

Haben auch Sie schlechte oder gute Erfahrungen mit Einlagen?-  Möchten Sie, dass Ihr Fall als Beispiel veröffentlicht wird?- Möchten Sie anderen von Ihren Erfahrungen mit Einlagen erzählen, so wie hier zu lesen ist ?-, senden Sie doch eine Mail an go@einlagenservice.de

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Studenten helfen gerne in der Stoßzeit aus und verrichten einfache Tätigkeiten. Auch das trägt zur Kosteneinsparung bei.

Bilder und Geschichten über Füße und Einlagen finden Sie HIER oder HIER

 

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Max Hund bei der Kontrolle