Pro und Contra zu Einlagen

Das Pro und Contra zu Einlagen sowie Tipps mit dem Umgang mit Einlagen

 



Pro Contra
Einlagen
bewirken bei Senk- und Plattfüßen, dass die Fußgewölbe gestützt,
korrigiert und trainiert werden, so dass die Fußgewölbe eines Kindes in
wenigen Jahren gesund und kräftig werden.
Diese
Einlagen können bei Kindern ab dem 4. Lebensjahr in den ersten Stunden
(bei älteren auch Tagen) Eingewöhnungsprobleme verursachen.
Bei
Knickfüßen führen Einlagen dazu, dass die Beistatik begradigt wird.
Das beugt X-Beinen vor und verhindert die typischen Knieprobleme, die
ein Kind meist im Verlaufe der Pubertät und im späterem Berufsalltag
sowie beim Sport bekommt.
Ohne
Einlagen knickt der Fuß ein und verschiebt die Beinachse, so dass nicht
nur das Wachstum der Beine negativ beeinträchtigt wird, sondern auch
die Kniescheiben einseitig überlastet werden.
Einlagen
bewirken, dass man Senkfüße im Schuh und am Gang nicht erkennen
kann.



Da diese Sandalen seitlich
im Gewölbebereich geschlossen sind, kann stehenden Fußes niemand
erkennen, dass sich im Schuh Maßeinlagen befinden.


Man
kann unter Umständen die Ränder der Einlagen erkennen, sofern man
Schuhe verwendet, die seitlich offen sind oder nur ein ganz dünnes
Leder haben (siehe unten)

Einlagen mit Lederdecke vermitteln ein sehr angenehmes Tragegefühl, was sicher dem Naturprodukt Leder zu verdanken ist. Das Leder wird nach wenigen Wochen dunkele Stellen bekommen, die nicht gerade schön aussehen.
Einige Wochen später verschwinden diese Flecken und die ganze Einlage wird ganz dunkelbraun.

Man sollte
die Einlagen jede Woche mit Lederfett behandeln, damit das Leder vom
Schweiß nicht nach zwei Jahren brüchig wird (bei Kindereinlagen muss
man nicht unbedingt darauf achten, weil die Füße schneller gewachsen
sind).
Neue Schuhe bleiben länger in Form, wenn man sie nur mit Einlagen trägt.
Den Füßen und der Beinstatik tut man damit sowieso gutes.


In diesen alten Schuhen sind tatsächlich Maßeinlagen gegen Knick- Senk- Spreizfüße, aber man erkennt sie nicht.
Für einige Jugendliche ist genau das der Traum.
Man
sollte mindestens zwei verschiedene Einlagentypen besitzen. Somit kann
man sicher stellen, dass a) die Einlagen nicht vergessen werden und b)
bietet man dem Fuß Abwechslung

Tipp: Bei
Kleinkindern verwendet man die Sandalen auch gerne als Hausschuhe.
Gerade wenn Kinderfüße noch rasant wachsen, spart man somit Geld ein.
Für sehr viele Jugendliche ist das Thema neue Schuhe + alte Einlagen im wahrsten Sinne des Wortes ein no go.

Wenn es bei Ihrem Schützling soweit ist, helfen gute Worte seitens der Eltern kaum.
Es ist dann ratsam, mit dem Sohn in die Praxis des Vertrauens zu gehen
und dem Fachmann die Problematik vor dem Besuch zu schildern.

Man kann die Einlagen auch unsichtbar machen, indem man die Innensohle
des Schuhs einfach als Bezugsmaterial für die Einlagen herrichtet.

Das hat allerdings den Nachteil, dass man diese Einlagen dann nur noch in einem ähnlichen Schuhtyp tragen kann.
Die Kosten steigen dadurch,- allerdings nur bei Kleinkindern.

Bei Jugendlichen halten die Einlagen dementsprechend länger, was Kosten einspart.

Auch in der Wohnung müssen bei schwerwiegenden Fußschwächen Einlagen
getragen werden, damit die Füße die Möglichkeit haben, sich zu festigen.

Aber geschlossene Schuhe sind in der Wohnung meist nicht von Vorteil.


Plexidureinlagen
sind gegen Knick- Senkfüße noch immer das Beste, was man bekommen kann,
wenn diese Einlagen so langsam aber sicher kaum noch zu bekommen sind.
Vorteile:* Hygiene – ganz einfach zu pflegen, weil nass abwaschbar* Oft von Kindern und Jugendlichen genannter Vorteil, dass man die
Innensohle und das Logo des Schuhherstellers trotz Einlagen immer gut
erkennen kann und die Innensohlen immer schön sauber bleiben

* Sie tragen im Schuh kaum auf,- eigentlich passt jeder Schuh mit diesen Einlagen, der auch ohne Einlagen gut passt.

* Selbst Vollkorrektureinlagen aus Plexidur lassen sich in den meisten
handelsüblichen Sportschuhen, bzw. Schuhe, die die Jugend gerne trägt,
hervorragend benutzen. Bei Vollkorrektureinlagen muss der Schuh
allerdings ein wenig weiter sein, wie für normale Einlagen. Gerne
werden darum von Jugendlichen bevorzugt Chucks genommen.

 

Es
besteht eine Bruchgefahr, wenn man auf eine Bordsteinkante oder Leiter
springt.

 

Tipps
für den Umgang mit Einlagen

Ist die Schuhsohle um
einiges schmaler wie die Einlagen, dann erkennt man unter Umständen die
Ränder der Einlagen (Bild unten), sofern der Fuß nicht im Schuh steht.
Ist die Schuhsohle in
etwa so breit wie die Einlage oder nur minimal schmaler, kann man auch
die Ränder der Einlagen nicht erkennen. Selbst wenn Korrektureinlagen
getragen werden müssen, wie unten zu sehen, erkennt man diese am Schuh
nicht.
Wenn Einlagen im
Schuh zum Knartschen führen, dann kommt das von der Reibung von Schuh
und Einlagen. Abhilfe schafft, wenn man die Ränder der Einlagen mit
ganz normalem Puder (etwa Baby- oder Hautpflege Puder) einreibt. Meist
ist dann sofort Schluss mit dem unangenehmen Knartschen,- eventuell
muss man dieses aber zwei bis drei mal wiederholen, bis sich der Schuh
an die Einlagen angepasst hat.

 

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