Fußprobleme und Einlagen in der Pubertät

Fußprobleme, Einlagen und Pubertät
Eine Mischung, die oft sehr schwierig und problematisch sein kann



Viele
Eltern kennen es eventuell aus ihrer eigenen Jugendzeit, andere
verzweifeln fast schon, wenn ihr Kind in die Pubertät kommt….

Da macht man sich viele Jahre lang Sorgen um die Fuß- und
Beingesundheit des Kindes, sorgt dafür, dass das Kind nach jedem
Wachstumsschub neue Einlagen bekommt und freut sich über die
Fortschritte, die das Kind durch das konsequente Tragen der Einlagen
macht. Dann mit einem mal ist alles recht schwierig. Das Kind beklagt
sich über die Einlagen.

Die Einlagen passen nicht in die Schuhe
ist der häufigste Klagegrund.
Die Einlagen tun weh
ist der nächst häufigste Grund dafür, dass das Kind die Einlagen nicht
mehr tragen will.

Insbesondere dann, wenn das Kind neue Schuhe bekommt, sieht es darin
die Chance, künftig auf Einlagen zu verzichten.

Diese Klagen treten meist erstmals im Alter von 11 bis 13 Jahren auf
und dann noch einmal ab dem 18./20. Lebensjahr. Die Eltern wundern
sich, kaufen andere Schuhe, reklamieren die Einlagen und das alles ohne
Erfolg.


Der
tatsächliche Grund dafür, dass Kinder auf einmal die Einlagen
nicht mehr akzeptieren liegt daran, dass sie sich dafür schämen, dass
sie Einlagen tragen müssen.  Weil ihnen die Einlagen peinlich
sind,
etwa wenn beim Sportunterricht, im Schwimmbad oder bei Freunden zuhause
andere Mitschüler und Freunde sehen können, dass im Schuh Einlagen
sind, lassen sich Kinder Ausreden einfallen, um die Einlagen nicht mehr
tragen zu müssen.

Den Eltern gegenüber zugeben, dass ihnen die Einlagen
peinlich ist, ist nicht üblich!

Besonders clevere Kids, denen es zu peinlich ist, von den Eltern stets
an die Einlagen erinnert zu werden, insbesondere dann, wenn
Schulfreunde dabei sind, lassen die Einlagen so lange, wie sie unter
Kontrolle der Eltern sind in den Schuhen und nehmen sie kurz nach dem
Schließen der Haustür aus den Schuhen und verstecken sie im Keller, in
der Garage oder im Schultonister.  Zu dieser Gruppe habe ich
früher als Kind gehört. Die Einlagen wurden  entweder im
Fahrradraum oder unten im Schulranzen versteckt, weil das “Gejammere”
der Mutter einfach nur nervte. “Du brauchst die Einlagen, damit du
später gesunde Füße bekommst….” – Wieso?-
Die Füße taten nie weh, also war doch alles in bester Ordnung und die
Einlagen nur Schikane….
.


Gerade
die eigenen Erfahrungen und später die starken Schmerzen versetzen mich
heute dazu in die Lage, dieses Thema mit dem notwendigen Ernst zu
betrachten, der letztendlich für Ihr Kind der beste Weg ist.
In etwa so, wie auf dem nebenstehendem Bild zu sehen, müssen meine
eigenen Füße im Alter von 13/14 Jahren ausgesehen haben, nachdem rund
zwei Jahre zuvor die Einlagentherapie auf dem oben geschilderten Weg
abgebrochen wurde. (Ab dem 11. oder
12. Lebensjahr wurden die Einlagen nur noch dann getragen, wenn ich mit
den Eltern unterwegs gewesen bin, ansonsten nur wenige Schritte bis zur
Garage oder im Winter bis zum Schulklo)
.
Ich erinnere mich noch daran, wie meine Mutter den Orthopäden fragte,
wie es denn sein kann, dass auf einmal die Schuhe so schnell
ausgetreten werden und die Gewölbe wieder flacher werden und die Füße
stärker einknicken.
Der Orthopäde war zunächst ratlos, verordnete dann jedoch nicht mehr
die Plexidur Einlagen wie üblich, sondern Kork- Leder Einlagen. Ein
Jahr später wurde mir klar, warum ausgerechnet ein Lederbezug auf den
Einlagen sein sollte. So konnte der Orthopäde an der Einfärbung des
Leders erkennen, dass die Einlagen so gut wie nie getragen
wurden…  😉
Das gab zuhause fürchterlichen Ärger und das Versteck über dem
Heizungsrohr flog kurze Zeit später auf! Nach etlichen Diskussionen und
Schimpfe, sorgte damals die Oma dafür, zuerst meinen Vater und dann
meine Mutter davon zu überzeugen, dass Einlagen nicht mehr “nötig”
sind.

Die
Konsequenzen dieses äußerst dummen Pubeträtsverhalten musste ich dann
ein paar Jahre später erfahren. Ständige Knieprobleme und ein anderer
Orthopäde, der nicht die nötige Kenntnis hatte, woher denn die
Knieprobleme kommen und alles in die “Wachstumsschublade” sortierte,
machten mir zu schaffen. Sport war kaum möglich,- bzw. nur unter
stärksten Qualen. Dann begann die Berufsausbildung und damit ein ganzer
Tag lang laufen und stehen….
Damit
andere Kinder nicht den selben Leidensweg erfahren müssen, habe ich mir
schon vor vielen Jahren eine Lösung für das Problem “Pubertät und
Einlagen” einfallen lassen
. Weil pubertierende Kinder meist mehr
auf fremde, als auf die eigenen Eltern hören, spreche ich ganz
vernünftig mit ihnen und gebe ihnen den Eindruck, die Probleme mit den
Einlagen sehr ernst zu nehmen. Auf Bildern, Filmen vom eigenem Gang und
an den eigenen chuhen zeige ich den Kids, wie peinlich es doch
aussieht, wenn man beispielsweise mit Knick- Senkfüßen ohne Einlagen
läuft.

Das die Einlagen nicht weh,
sondern gut tun, geben die Betroffenen Kids dann ganz schnell zu. Macht
man den Vorschlag, die Einlagen “unsichtbar” zu machen, dann ist das
Problem ganz schnell aus der Welt und es werden wieder gerne Einlagen
getragen!


Warum
sich Kinder so verhalten, kann ich leider nicht konkret sagen.
Das es so ist wie es ist, hängt halt mit der Pubertät zusammen.

Die meisten Kids, die im
Pubertätsalter auf einen Schlag die Einlagentherapie abbrechen,
bekommen mit etwa 17-20 Jahren höllische Schmerzen,-

 meist zuerst in den Kniegelenken
und später auch im Fußknöchel.

Kommt ein Innengang hinzu, dann sind
auch Hüftschmerzen nicht gerade selten.

Ich erlebe es häufig, dass ältere
Jugendliche von sich aus wegen Einlagen bei mir  anfragen. Dank
dem Internet findet man ja auch genug Infos zum Thema.

Kurz und kanpp zusammen gefasst:
Ist der Knick- Senkfuß noch nicht ausreichend mit Einlagen* und
Gymnastik stabilisiert worden, ist ein ganz schneller Fußverfall und
Knieprobleme etc. nur eine Frage von wenigen Jahren.
Die Therapie mit Einlagen und Gymnastik muss auf jeden Fall solange
fortgesetzt werden, bis die Fußstabilität über mehr acht Monate hinweg
gegeben ist. (Die Muskulatur wird ohne Einlagen zu schnell überlastet).
Die meisten Kinder mögen in der Pubertät weder eine Brille, noch eine
Zahnspange und erst recht keine Einlagen (merkwürdigerweise werden
Zahnspangen eher tolleriert, als Einlagen).
Mein
Hilfsangebot für Sie und Ihr Kind:

* Vereinbaren Sie einen
Termin oder  wenn ein persönlicher Besuch unmöglich ist, bestellen
Sie die Onlinediagnose,
deren Auswertung Sie später dem Kind zum lesen geben.
*
Im persönlichem Gespräch
lässt sich die Verweigerung von Einlagen schnell ausräumen, oft reicht
es aus, wenn die Einlagen “unsichtbar” gemacht werden, indem man
einfach die Decksohle des Schuhs als Einlagenbezug verwendet und man
erkennt so nicht ohne weiteres, dass im Schuh Einlagen  sind
(siehe Foto).


Lösungen, die auch Ihr Kind zufrieden stellen, gibt es für jeden Schuh
und für jede Gelegenheit!
Die Untersuchungskosten sind im Verhältnis für das Berufsleben ein
Witz,- nur 40,–€ kostet die Untersuchung und die ausführliche Beratung
und das auch nur für die Erstuntersuchung!

* Mit “Einlagen” sind
ordentliche, individuell angefertigte Einlagen aus stabilem Material
gemeint, die den Fuß ausreichend stützen können bzw. korrigieren. Die
“billigen” Fertigeinlagen, die die meisten Sanitätshäuser fix und
fertig einkaufen und als Maßeinlagen einfach weiterreichen, sind damit
selbstverständlich nicht gemeint.

Am allerbesten ist es immer, wenn Eltern direkt im Alter von 3 und 6
Jahren ihre Kinder
untersuchen und ggf. therapieren lassen, damit zum Beginn der Pubertät
Fußprobleme nicht mehr da sind. Leider gibt es diese speziellen
Untersuchungen nicht auf Rezept, bzw. können bei Kinderärzten und den
meisten Orthopäden nicht angeboten werden!
Es empfielt sich, zu einem speziellen Kinderfußtherapeuten oder zu
einem auf Kinderfüße speziallisierten Orthopäden zu gehen. Das kostet
nur 40,–€ (bei mir) und ist für Sie die Garantie, alles für ein
gesundes Wachstum für die Füße und Beine zu tun. Gerne wird dafür auch
die
Onlinediagnose in
Anspruch genommen.

Ein Aufsatz von Andreas Herr; Praxis für biologisch logische Fuß- Bein,- und Knietherapien in 15569 Woltersdorf (bei Berlin),
Ich biete: Sportlervorsorge (auch in Sportvereinen (am sinollsten,
bevor Kinder in den Fußballverein eintreten), Schulbeistand (mit
spreziellen Unterrichtsprogramm für Schüler und Lehrer),
Berufsausbildungsvoruntersuchung (auch in Betrieben) u.v.a.,


zurück zur Startseite    Kostenlose Fragen sind auf Facebook in der eigenen Gruppe Praxis goParadise und im Forum gerne jederzeit möglich.




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