Innengang bei Kindern

Die oft
unerkannte Gefahr für Fuß- Knie- und Hüftgelenke:

Der
kindliche
Innengang

Der Innengang
ist nur ganz selten eine Folge von einer angeborenen Beinverkrümmung
oder eines Hüftschadens. Fast immer ist der Innengang eine
psychomotorische Folgeerscheinung einer real existenten Fuß- und
Statikschwäche.



 

Nur wenigen Eltern fällt es auf,
wenn das Kind ein abnormes Gangbild hat, was Sie auf jedem deutschen
Schulhof beobachten können,- bei den meisten Kindern fallen die Fußprobleme
sogar trotz Schuhe auf!

.

Andere Eltern, die den Kinderfüßen
und Beinen mehr Aufmerksamkeit schenken, sprechen zunächst den
Kinderarzt an oder den Orthopäden darauf an und ernten häufig die
Standartauskunft: “Das verwächst sich von selbst” oder das
Kind bekommt Einlagen verschrieben,- es handelt sich inzwischen fast
immer um einfache  Weichschaumeinlagen, die als Einlagen nach Maß
ausgegeben werden, obwohl es sich genauer betrachtet, nicht um Maßeinlagen
sondern um Fabrikware handelt.
(Diese
Patiententäuschung ist leider in Deutschland und Österreich
“legal”)!.

Tatsächlich dauert die genaue
Untersuchung des Gangs, welche verbunden mit einer Auswertung des
Abrollverhaltens der Füße, einer Statikuntersuchung und einer gründlichen
Fußuntersuchung verbunden ist, rund 20 Minuten und das wird von den
ges. Kassen nicht bezahlt.

 

Beispiel Senkfuß oder Knick-
Senkfuß und Innengang:
Der Fuß knickt bei Belastung ein und
das innere Längsgewölbe flacht dabei ab. Das Körpergewicht wird in
diesem Augenblick nicht mehr auf die drei Auflagepunkte des Fußes
verteilt, sondern auf den Innenfuß verschoben. Beim Abrollen im Gehen
wird so zwangsweise die Großzehe am stärksten belastet. Dieses führt
im Regelfall zum deutlichem Außengang (Charlie Chaplin Gang). Desto
stärker der Fußverfall, um so stärker die Gewichtsverlagerung.
Einige Menschen (etwa 20% der vom Knick- Senkfuß betroffenen) kehren
jedoch ihr Abrollverhalten einfach um. Man kann dies ganz lapidar als
Schonhaltung des Körpers bezeichnen. So melden die Füße dem Gehirn
die übermäßige Belastung der Großzehen und die Gewichtsverlagerung
durch den Gewölbeeinfall. 
Die Verschiebung der Beinachse führt
zu enormen Fehlbelastungen in den Fuß- Knie- und Hüftgelenken.
Im Regelfall machen sich zum Ende des Pubertätsalters zunächst die
Knie- und Hüftgelenke durch Schmerzen bemerkbar,- oft kommen die
Schmerzerscheinungen auch erst im Berufsalltag zustande.

Eine übermäßige, einseitige
Abnutzung der Gelenke sind die Folge des Knickfußes und des Innengangs.

Der psychomotorische Innengang
ist recht einfach therapierbar.
 Das
Abrollverhalten der Füße wird zunächst ganz genau beobachtet,-
manchmal wird auch die Abnutzung der Schuhsohlen zur Sicherheit
kontrolliert. Anschließend wird die Festigkeit der Fußgewölbe und
das Verhalten der Fußmuskulatur bei besonderer Belastung gecheckt. Auf
diese Weise lässt sich herausfinden, wie die künftigen Einlagen später
wirken müssen, um den Gang neutralisieren zu können.

Bei einem ansonsten normal ausgeprägtem
Fuß wird die (Kunststoff oder Kunststoff- THK verstärkte) Einlage
analog des unbelasteten Fußes angeformt.  Unter der Einlage
werden Keile aus Kork, Gummi oder Kunststoff angebracht, die
unmittelbar auf die Beinstatik und auf das Abrollverhalten einwirken.

Der Fuß wird somit in der natürlichen
Position gehalten, ohne dass der Patient dazu Muskellraft
einsetzen muss. Das Abrollen über den Fußaußenrand wird derart
unbequem und lästig, dass der Patient oft schon nach nur wenigen
Tagen den Fuß normal aufsetzt. Der Patient bekommt im Regelfall drei
Paar verschiedene Einlagen, weil der Fuß möglichst ganztags gestützt
und geführt werden muss, damit der Innengang dauerhaft
unterbunden bleibt.

Die Therapie- Einlagen werden zwischen
einem Jahr und drei Jahren erforderlich sein. Um einer Verschlaffung
der Fußmuskulatur entgegen zu wirken, wird eine Gymnastikübung für
Zuhause mit auf den Weg gegeben.

Bei den sechs- bis zwölfmonatigen
Kontrollen wird der Zustand der Füße und das Gangbild stets genau
kontrolliert.

Sobald festgestellt wird, dass der Fuß
auch ohne Einlagen normal aufgesetzt wird, ist es an der Zeit, sich
nur noch auf die Ursache des Innengangs zu konzentrieren und diese
abzuschaffen. Dazu verwendet man wieder Therapie- Einlagen, die den Fuß
in der Sollform halten,- nun aber keine lateralen Keile mehr haben und
ansonsten leicht nachfedern, wie es die vollkommen intakte Fußmuskulatur
im Normalfall macht.

Mit diesen neuen Therapie- Einlagen,
die auch für einfache Senkfüße verwendet werden, wird die
Muskulatur mit jedem Schritt animiert und auch trainiert. Zusammen mit
den Gymnastikübungen, die der Einfacheitshalber einfach beim Zähneputzen
gemacht werden, wird die Fußmuskulatur in wenigen Jahren derart
gefestigt, dass ein späteres Leben ohne Einlagen weitergeführt
werden kann, ohne dass die Füße. Knie und Hüften Schaden nehmen müssen.

Häufig sagen Kinderärzte und Orthopäden,
dass sich der Innengang von ganz allein normalisiert. Dieser
Zusage muss ich zum Teil zustimmen,- nur zum Teil! Tatsächlich
ist es bei rund der Hälfte der Kinder mit Innengang der Fall, dass
sich das Gangbild zum Ende der Pubertät “normalisiert”.
Quasi wird dann aus dem Innengang ein Außengang, wie oben
beschrieben. Der Knick- Senkfuß ist dabei aber erhalten geblieben,-
oft ist das Innengewölbe zu stark ausgeprägt, so dass die Bewegungen
im Fuß noch stärker sein können. Für die Füße, Unterschenkel,
Knie und Hüften führt das plötzliche Umkehren des Abrollens zu ganz
ungewohnten Belastungen, was sich ganz schnell durch
Abnutzungsbeschwerden und Entzündungen im Gelenkbereich äußern
kann. Gelenke, die über Jahre hinweg an gewissen Stellen nur kaum
abgenutzt wurden, werden auf einem mal übermäßig stark belastet. 
Bei der anderen Hälfte bleibt der
Innengang bis über 30 oder sogar ein Leben lang. Es kommt sogar vor,
dass Menschen trotz Innengang und Fußschwächen den ganzen
Berufsalltag ohne Schmerzen schultern können. Ich würde meinen
Kindern dieses Glücksspiel nicht zumuten….. 
 
Die biologische Fuß- und
Beintherapie, die diesen Erfolg garantiert, setzt grundsätzlich
bei der natürlichen Entwicklung des jungen Menschen an und ist
somit nicht unbedingt mit der einfachen medizinischen Orthopädie zu
vergleichen.
Die verwendeten Einlagenmaterialien und
Anformungen sind ebenfalls nicht oder nur kaum mit den
typischen orthopädischen Einlagen zu vergleichen. Aus diesem Grund
wird in der rein orthopädischen “Kassenbehandlung” auch
keine Erfolgsgarantie gewährt werden können.  
Damit ist zu begründen, dass bereits
mehr als 70% der erst 12 Jährigen erhebliche Fuß- und
Statikprobleme
haben!
Beim
genauem Hinschauen auf den Gang und die Schuhe von jungen Leuten auf dem
Schulhof kann jeder, der sich etwa auf diesen Seiten über das Thema
Fußgesundheit informiert hat, selbst ganz leicht erkennen, das
diese Zahlen auch wirklich wahr sind.  
Eine  “Hau-Ruck” Untersuchungsmethode und
ein einziges Paar “billige” Weichschaumeinlagen reichen eben nicht aus.
Das Gesundheitssystem ist leider in Deutschland und auch in manchen
Nachbarländern durch den Verwaltungssumpf lahm gemacht worden. Die
Geldgier vieler Dienstleister im Gesundheitssystem ist wirklich so
unverschähmt, dass selbst die Gefährdung der Füße und Beine in kauf
genommen wird,- nur weil Profit gemacht werden muss. Mir ist klar, dass
solche Äußerungen nicht gerade beliebt sind und “Lehrgeld”
musste ich erst 2012 dafür bezahlen. Der Milliardenschwere
“Markt” wehrt sich halt vor der Aufklärungsarbeit…. 

Ich will keineswegs durch meine
Äußerungen reich werden! Als Kleinbetrieb kann ich selbstverständlich
nur ganz begrenzte Leistungen anbieten und eine Vergrößerung des
Betriebes ist nicht geplant!  Sinn und Zweck der Seiten
Kinderbeine.de und fussgesundheit.info etc. ist lediglich, dass Eltern
und Jugendliche zugleich aufgeklärt werden und sich künftig nicht mehr
so einfach mit der 0-8-15 “Systemleistung” zufrieden
geben. 

Haben Sie bereits Erfahrungen mit
Kasseneinlagen aus Weichschaum?- HIER
können Sie Ihre Erfahrungen posten und anderen Eltern und Kindern
helfen!  Kennen Sie einen Fußtherapeuten oder Orthopäden für
Kinder und Jugendliche, der sich auch heute noch höchstpersönlich und
ausgiebig mit dem Thema Fußgesundheit befasst und mehr als die 3
Minutenuntersuchung und Billigeinlagen anbietet?- Dann empfehlen Sie den
Betrieb bitte HIER.

Bitte empfehlen Sie diese Seite Ihren
Freunden und auch den Schulen, die die Inhalte kostenlos für den
Unterricht verwenden dürfen. 

 

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