Sandalen und Einlagen für gesunde Kinderfüße

Sandalen und Einlagen



 

Wenn
Kinder und Jugendliche etwa wegen Senkfüße etc.  Einlagen tragen
sollten, dann ist es bis kurz vor der endgültigen Stabilisierung der
Fußgewölbe sehr wichtig, dass die 
Einlagen* möglichst ständig getragen werden,- selbstverständlich an warmen Tagen auch in Sandalen und in den Hausschuhen.

Bei
Kindern, die noch stark wachsen, kann man auch die Sandalen als
Hausschuhe verwenden, wenn man Kosten für zusätzliche Einlagen sparen
will. 


Einige Ärzte empfehlen, im Sommer die Einlagen einfach weg zu lassen und Fußbettsandalen zu beschaffen. 
Das
bedeutet letztendlich, dass sich die Kinder im Sommer die Füße wieder
platt treten und dann im Winter wieder mit Einlagen aufrichten sollen.
Dabei stellt sich aber mit etwas Nachdenken direkt die Frage, wozu das nun gut sein soll?-
Hintergrund:
a). Nicht jeder Facharzt für Orthopädie hat sich auf Kinderfüße
spezialisiert und b). es bringt mehr ein, wenn der Patient möglichst
dauerhaft erhalten bleibt.


Wenn
die Kinder ohnehin nur die billigen Sanitätshauseinlagen aus
Weichschaum oder einem anderem Billigmaterial bekommen, dann ist es
eventuell sogar besser, wenn Sandalen mit einem Fußbett getragen
werden, denn dieses ist oft stabiler und besser ausgeformt als die
Billigeinlagen, die so manches Sanitätshaus als Maßeinlagen weiter
reicht (Was viele nicht wissen: Nur in seltenen Fällen werden Einlagen wirklich individuell angefertigt). 


Insbesondere bei Knickfüßen sind Weichschaumeinlagen oft unnütz oder sogar schädlich!

Legen Sie Wert auf gute und vor allem hilfreiche Einlagen, die dazu im stande sind, die Fußgewölbe analog einer ganz normalen Form zu
halten, dann ist zu empfehlen, dass die Kinder so lange, bis die
Fußgewölbe stabil sind, die Einlagentherapie nicht zu unterbrechen.
Halten Sie bitte unbedingt die Empfehlungen zu den Tragezeiten ein und
setzen Sie auf keinen Fall die Einlagen von jetzt auf gleich ab. Die
Fußmuskulatur kann nur ganz gezielt von den Einlagen entwöhnt werden,
ansonsten müssen Sie davon ausgehen, dass nach nur wenigen Tagen die
ganze Therapie wieder fast von vorne beginnen muss!


TIPP: 

Sandalen, die hinten im Fersenbereich geschlossen sind, eignen sich auch für lose Einlagen*.

Sind die Sandalen hinten offen, müssen feste Einlagen eingebaut werden.


Die losen Einlagen
würden hinten aus der Sandale herausrutschen, wenn man sie in Sandalen
hineinlegt, die keine Fersenkappe haben.

Dank der heutigen
Materialqualität und gutem Kleber ist es möglich, auch die feinen
Sommerschuhe junger Damen mit Einlagen zu tragen, denn junge Leute
lassen sich nicht gerne von den Eltern vorschreiben, welche Art Mode
sie wünschen und tragen viel lieber das, was auch angesagt ist.

Da die Mode meist wichtiger als
die Gesundheit ist, muss eine Alternative geschaffen werden und diese
Alternativen sehen Sie auf dieser Seite.


      

Selbst extreme Knick- Senkfüße,
so wie sie hier zu sehen sind, können auch in Sandalen den optimalen
Halt durch Korrektureinlagen bekommen, wie es die Bilder oben es
deutlich sichtbar zeigen.

Dennoch gibt es Ärzte und Orthopädieschuhtechniker, die der Meinung
sind, das das, was Sie hier auf der Seite sehen, nicht möglich ist.
Bei den Ärzten ist es oft die Unwissenheit und bei den Schuhtechnikern
kommt oft noch hinzu, dass wegen des hohen Zeitaufwandes der Einbau von
ordentlichen Einlagen in Sandalen oder Hausschuhen abgelehnt wird.
Der Aufwand, Einlagen fest in die Schuhe einzubauen ist im Regelfall keine
Leistung, die von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird und
muss somit selbst bezahlt werden. Das die Kassenreglung auch im Bezug
auf Kostenübernahme von mehreren Paar Einlagen Unfug ist, ist mit dem
bürokratischen Denken der Politiker und Kassenvorstände zu erklären,
denn die späteren Operationen, auf die es viele ankommen lassen, sind
wesentlich teurer…

Mehr
Infos zu diesem Thema,-  Schuhzurichtungen und unsichtbare
Einlagen in Sandalen und in Sport- und Straßenschuhen usw. finden Sie
HIER

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