Sport und Fußgesundheit

Sport ist gut für Geist und Gesundheit. Sport fördert das Sozialverhalten.
Allerdings gilt es, dass das Kind und der Jugendliche vor Beschwerden geschützt werden sollte, die sich später negativ auf den Beruf auswirken können!



Es verhält sich in der Regel so, dass
die Eltern das Kind im Sportverein anmelden und sich freuen, wenn der
Sprössling dort Erfolge feiern kann.

Dabei ist es Eltern und Trainern
meist egal, ob ein Kind gesunde und kräftige Beine hat oder ob
Vorschäden bekannt sind, die man therapieren oder mindestens im Auge
behalten muss. Das Kind selbst kümmert sich am wenigsten darum!
Wie so oft im Alltag der Eltern, kommt eine neue Verantwortung auf sie
zu, von der sie eventuell bis  in diesem Moment überhaupt nichts
gewusst und geahnt hat. Darum sollten Sie sich diese Seite besonders
aufmerksam durchlesen, – möglichst bevor Sie Ihr Kind im Sportverein
anmelden.Auf 9 von 10 deutschen Fußballplätzen sehen Sie selbst, dass die Hälfte
der Aktiven ab der E- Jugend so schwerwiegende Fußprobleme haben, dass
man sie bereits am Gang und am Schuh erkennen kann!
Fast jeder zweite Jugendliche zeigt den psychomotorischen Innengang und
/oder Knick- Senkfüße, die bereits so ausgeprägt sind, dass man sie
sogar am beschuhtem Fuß erkennen kann.  Insbesondere das einwärts
rotierende Gangbild, welches auch als Innengang und Entengang
bezeichnet wird, ist bei Fußballspielern besonders häufig zu sehen.
Es ist in den meisten Jugendvereinen vollkommen normal, dass die
Mitglieder mit dem 25. Lebensjahr ihren aktiven Dienst im Verein
einstellen müssen, weil die Knie nicht mehr mitmachen!Dabei ist es doch so einfach, diesen Problemen, die letztendlich auch
die Berufswahl unheimlich einschränken können, ohne großartigen Aufwand
vorzubeugen. So fragte ich vor einigen Jahren den Vorsitzenden des TSNV
Schönberg, der selbst zum Opfer der Folgen des aktiven Sports geworden
ist, warum man nicht innerhalb des Vereins die Trainer schult, damit
sie dafür Sorge tragen können, dass die Kinder vor Fuß,- Knie,- und
Hüftproblemen bewahrt werden. Seine Antwort: “Darum müssen sich die
Eltern kümmern”!

Ich denke, diese Antworten würde ich von 9 von 10 Vereinsvorsitzenden
bekommen und ja,- eigentlich sind die Eltern für die Entwicklung ihrer
Kinder selbst verantwortlich, aber wissen Sie das auch?

Das nebenstehende Bild zeigt die Füße eines 12 Jährigen Jungen, der
seit fünf Jahren aktiv Fußball spielt. Mit 10 hatte er die ersten
Probleme in den Kniegelenken,- die wurden vom Orthopäden lapidar als
Wachstumsprobleme abgehandelt. Mit 11 kamen zu den Knieproblemen noch
Schmerzen im linkem Fußgelenk und in beiden Füßen auf den Fußrücken
hinzu. “Das verwächst sich”,- erntete die Familie nach dem Besuch beim
Orthopäden. Sie haben aber dennoch auf Einlagen bestanden und bekamen
die “guten” Sensomotorischen Einlagen, die selbstverständlich keinen
Erfolg bringen konnten.
Ein knappes Jahr später wurden die Eltern auf kinderbeine.de aufmerksam und stellten den Jungen in meiner Praxis vor.
Ganz eindeutig konnte hier schon fast das volle Programm festgestellt werden. Extreme Knick- Senk- Spreizfüße, Innengang
und dazu O-Beine im Anfangsstadium,- ausgelöst vom Innengang.  Der
Sport wurde inzwischen zur Qual und darum aufgegeben, denn nach dem
Fußball spielen waren die Schmerzen am schlimmsten.
Vier Wochen nach der Versorgung mit den für die Beschwerden optimalen
Einlagen (für alle Schuhe,- auch für die Fußball und Hausschuhe) hatte
der Junge sein erstes Fußballtraining und das verlief genau wie das
erste Spiel problemlos. Bis die Füße aber zu 100% in Ordnung kommen,
werden nun mindestens 5-6 Jahre vergehen.



Lassen Sie es besser bei Ihrem Kind erst garnicht soweit kommen und beugen Sie bitte vor!


Dem Sportverein wurde eine
kostenlose Trainerschulung angeboten. Wegen der Ortsnähe wurde sogar
auf die sonst übliche Anreisepauschale verzichtet. Das Angebot wurde
bis heute nicht angenommen…..

Dieses ist nur ein Beispiel von vielen. Sehr oft kommt es auch vor,
dass sich die Kinder durch den Sport neben dem Innengang einen Hohlfuß zuziehen, was die Therapie um einiges erschwert. Auch das ist eine vermeidbare Angelegenheit!

Es gilt zu bedenken, dass ein 75 kg schwerer Junge während des Spiels, etwa beim Stoppen, ein Fliehkraftgewicht von 1,2 Tonnen (!) zustande bringt, welches der kleine Fuß abfangen muss. Dieses Gewicht entspricht in etwa dem eines Mittelklassewagens.
Somit ist eigentlich jedermann klar, das man um eine Vorsorge nicht herum kommen kann!
Beim Handball, Tennis und ähnlichen Sportarten wird eine nicht so hohe
Stoßkraft erreicht, aber auch hier sollte eine Vorbeugung genau so
normal sein, wie der Kauf von Sportschuhen!

Im Regelfall kostet die Untersuchung mit kombinierter Trainerschulung
einer 20 Köpfigen Kinder- und Jugendmannschaft nur 200,–€*. Ich biete
dieses etwa fünf Stunden dauernde Programm in ganz Deutschland an.
* Außerhalb Berlins kommt eine Fahrtkostenpauschale hinzu sowie ggf.
Hotelkosten.   Ein Termin muss rechtzeitig vereinbart werden!

Wenn sich Ihr Verein und die anderen Eltern von diesem günstigen
Angebot nicht überzeugen lassen, kann selbstverständlich auch eine
Untersuchung in einer kleineren Gruppe erfolgen,- dieses bei mir in der
Praxis oder auch bei Ihnen zuhause.
Falls Sie auf den Seiten von kinderbeine.de und fussgesundheit.info die
eventuell zu beklagenen Fußfehlstellungen Ihres Kindes nicht deuten
konnten, besteht auch die Möglichkeit, dass Sie die Online- bzw. Ferndiagnose bestellen.
Dazu brauchen Sie nur einen Drucker und eine Kamera.

.Sport ist gut für Geist und Gesundheit.
Aber
nur Trainer, Lehrer und Eltern die sich ihrer Verantwortung nicht
entziehen, stellen sicher, dass das Kind seine Sportbegeisterung nicht
wegen Fuß,- Schienenbein,- Knie,- und Hüftproblemen aufgeben muss!

Dabei hilft Ihnen gerne Ihr Andreas Herr

Zu den Infoseiten:  Kinderbeine.de      und zu   Fußgesundheit.info



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