Knickfuß – Selbsterkennung und Behandlungstipps

 

 

Fußerkundung (Kapitel 2):

Der Knickfuß –
Selbsterkennung und Behandlungstips

links:
ein belasteter Knickfuß aus der Fersenansicht
rechts:
auf Maßeinlagen gleicht er dem gesunden Fuß

oben:
ein Knickfuß im Anfangsstadium

unten:
ein ausgeprägter Senk- Knickfuß

Der
Zusammenhang Fußgelenk- Knie Hüfte wird auf der
rechts nebenstehenden Zeichnung sehr verdeutlicht

 

Der Knickfuß
ist bei rund 65% der Deutschen vorhanden. Mehr als 40% der Betroffenen beklagen
Kniebeschwerden, die sehr häufig auf den Knickfuß zurückzuführen sind, weil
durch das einwertsknicken des belasteten Fußes die Statik des Körpers je nach
Fußverfall mehr oder weniger stark negativ beeinträchtigt wird. In manchen
Fällen werden auch Hüft- und Rückenprobleme diagnostiziert, die auf die
Ausgangsstatik des Knickfußes zurückzuführen sind.

SELBSTDIAGNOSE:

Man
kann mit Hilfe eines Spiegels sehr  leicht erkennen, ob man selber
an Knickfüßen leidet.

1). Betrachten
Sie die Außenseite des Fußes, wenn er nur eben auf dem Boden aufliegt.

Hebt
sich bei Belastung das Außengewölbe, ist ein Knickfuß sehr
wahrscheinlich
.

 

2). Nun betrachtet man die
Ferse des Fußes im Spiegel.
Knickt der Fuß bei
Belastung nach innen ein, ist ein Knickfuß vorhanden.

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Sollten Sie die
Möglichkeit haben, das sich jemand anders die Füße anschauen kann,
können Sie auf den Spiegel verzichten und die Abbildungen dieser Seite
als Muster verwenden.

 Sind
Sie sich bezüglich Ihrer Füße nicht sicher, wie es um ihnen steht,
vereinbaren Sie einen Termin bei einem Orthopäden, oder besuchen Sie
die Laufschule am Schönberger Strand. Andere bequeme Möglichkeit: fordern Sie bei go@paradise-ruhr.de
einen Trittschaum an. Diesen erhalten Sie mit Anleitung per Post und
schicken ihn nach dem Eintreten einfach zurück. Die sichere Diagnose
kommt 5 Tage später
(Kosten:
nur
16.–Euro inkl. ausführlicher
Beratung!!!)
Auf dem
Foto sehen Sie einen Senk- Knickfuß.

Viele Besucher dieser Homepage
waren in der Vergangenheit schockiert, wenn der Selbsttest gezeigt hat, das sie
zu den 65% der Menschen gehören, die unter Knickfüßen “leiden”.
Insbesondere Verantwortungsbewußte Eltern sorgen sich um Ihre Kinder.
Aber die Sorge ist meistens relativ schnell behoben, denn eine rechtzeitig
beginnende, aber konsequente Einlagentherapie mit einfachen Gymnastikübungen insbesondere im Kindesalter  schafft Abhilfe. Man sollte jedoch
nicht zu lange zögern! 

Die meisten jungen Leute,
die erfahren müssen, dass sie ihre Füße durch Einlagen
stützen oder sogar korrigieren müssen, nehmen das Thema  meistens nicht
ernst und halten Einlagen für nicht notwendig, weil Fußschmerzen entweder
(noch) nicht vorhanden, oder (noch) erträglich sind. Das allgemeine und fiese
am Fußproblem: Die Füße melden sich erst, wenn es schon fast zu spät für
eine Kräftigung der Muskulatur ist!
Das über 40% aller Schüler Einlagen
tragen sollten, ist eine bittere Tatsache. Leider werden aber nur von knapp 10%
der Betroffenen Einlagen getragen,- oft nur unkonsequent.

Insbesondere in der
Pubertät
schämen sich viele Kinder dafür, das sie Einlagen tragen
müssen. Für solche Fälle gibt es “unsichtbare
Einlagen
” – für alle Schuhe! 

Senk-
Knickfüße kann man schon an den Schuhen erkennen, ohne hineinschauen zu können,-
es sei denn,- der Fuß wird durch Einlagen “gesund in Form” gehalten!

Ein
Fallbeispiel:

Hier sehen wir einen kontrakten Senk- Knickfuß eines 15
Jährigen Schülers. Schon immer hatte der Kinderarzt von Einlagen
abgeraten, weil sie bei Kindern schädlich sein sollen.Ein Orthopäde verordnete drei Jahre, bevor diese Aufnahmen
entstanden sind Weichschaumeinlagen. Die Mutter des Jungens klagte
darüber, das die Einlagen nur wenig stützen und vor allem, das der
Junge diese nicht in jedem Schuh tragen kann.

Im Sommer 2003 wendete sich die Mutter an
goParadise, denn der Junge konnte nichteinmal mehr seinen Lieblingssport
Tennis ausüben, weil er inzwischen starke Knieprobleme hatte. Der Fachmann von goParadise hat direkt Korrektur- Schaleneinlagen aus
Ortholen angepasst. Diese Einlagen geben leicht nach, sollen aber dazu
beitragen, das das eingefallene Fußgewölbe sich wieder aufrichten
kann. Unter den Einlagen sind Supinationskeile, die den Fuß so gerade
wie möglich halten sollen. Dadurch wurde die Beinstatik so gut wie es
zu diesem Zeitpunkt möglich war optimiert. Neben den Einlagen wurden
die Hausschuhe mit einer Gewölbeerhöhung versehen. 

Der Fuß ist nun in eine Position gebracht, die das
Einknicken um 80% reduziert. Die Knieschmerzen war der Junge bereits
drei Tage später
los.                 

Im Herbst bekommt der Schüler Einlagen aus Plexidur
oder Supralen, die jetzigen werden dann umgearbeitet und fest in die
Tennisschuhe eingesetzt.

Die gesamte Therapie wird etwa fünf Jahre
dauern. Für den Sport werden allerdings auch später Einlagen
benötigt.Dieser Fall wird mit freundlicher
Unterstützung von goParadise
fortgesetzt! 
Auf den folgenden Bildern erkennt man
deutlich, das Senk- Knickfüße vorhanden sind und keine Einlagen
getragen werden.
man erkennt deutlich, das das belastete
Fußgewölbe den Schuh plättet,- dadurch entstehen schnell Risse
Deutlich zu erkennen, das der
Fuß einknickt und der Schuh aus der Form gebracht wird
Desto länger die Schuhe
ohne Einlagen oder orthopädischen Schuhzurüstungen getragen werden,
umso mehr werden die Schuhe in die Schieflage eingetreten. Das
begünstigt die Knickstellung der Füße und die Statik des Beins wird
noch stärker nachteilig begünstigt. 

Für Einlagen (oder
Schuhzurichtungen) sprechen folgende Punkte: 

·
Nur 
solange der Fuß auf der Einlage steht, kann der Fuß für eine
optimale, gesunde Körperhaltung beitragen.

·
Das Gangbild wird normalisiert.

·
Schuhe halten länger und das Leder bricht in den vorderen Innenseiten
nicht so schnell.

·
Man muß sich nicht dafür schämen, etwas postives für seine Gesundheit
zu tun!

·
Ärmer ist es, wissentlich seine Gesundheit zu schädigen.

Fazit:

Wer
stärkere Senkfüße hat und dazu Knick- oder Spreizfüße, sollte ganz
konsequent folgende Therapie befolgen:

1).
Täglich zwei mal 10 Minuten Fußgymnastik, (das kann man beim Zähneputzen und
abends beim Fernsehen erledigen)

2).
Schuhe ohne Einlagen sind tabu – auch wenn nur ein kurzer Gang ansteht!

3).  So oft es geht, im Sand, auf Gymnastikmatten oder auf weichen
Naturböden (wilde Wiesen etc.) barfuß laufen!


4). In der Wohnung Fußbettschlappen, bzw. bei stärkeren Fußschwächen
Hausschuhe mit  Maßfußbett
tragen!

 

Bei einem kleinem
Jungen wurde mit der Einlagentherapie begonnen, als der Platt.- Knickfuß
bereits voll ausgebildet war.
Nach zwei Wochen
Gipskorrektur und anschließender Nachtschienen und dem konsequenten
Tragen von Einlagen, dieses verbunden mit täglichen Gymnastikübungen
haben sich die Füße bereits nach drei Jahren zu leichten Senk.-
Spreizfüßen zurück gebildet.
Die nebenstehende
Abbildung zeigt sehr stark ausgeprägte Senk.- Knick.- und Spreizfüße,
die 16 Jahre lang unbeachtet blieben, in Schuhen mit Metall-
Schaleneinlagen (m. Supinationskeil). Die Füße stehen auf Einlagen
absolut gradlinig. Der inzwischen 18 Jährige hat nun (seit zwei Jahren
trägt er Einlagen) absolut keine Fuß.- und Knieprobleme mehr – auch
nicht nach langem Gehen und Stehen! toll in Form
bleiben
seine
Schuhe!
Auf
dem nebenstehenden Foto erkennt man deutlich, daß der (rechte) Fuß
sich außen hebt und den Schuh nach innen drückt. Dieses deutet auf
starke Knick- und Senk.- oder Plattfüße hin.
Der Besitzer der
Schuhe (16 Jahre jung) ist der Meinung, das er gesunde Füße hat! Er
sagte vor der FußInfo Unterrichtsstunde, er würde niemals Einlagen
tragen…. 
Unsere gezielte Aufklärung hat dazu geführt,
das er nun Einlagen trägt. Wenn er zu Freunden oder zum Sport geht,
bevorzugt er Schuhe, die feste, unsichtbare Einlagen haben. 

Mehr
Tips & Infos finden Sie in den folgenden Links:

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empfehlen Sie diese Seiten weiter! Insbesondere sind Schulen, Sportvereine und
Familien dankbar dafür!

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