Bundeswehr oder Job ? -  

Junge Herren, die gerade den 18. Geburtstag gefeiert haben, können jeden Tag mit Post vom Kreiswehrersatzamt rechnen,- die Vorladung zur Musterung.

Für manche ist der Wehrdienst ein wahrer Zukunftstraum,- mancher würde sich gerne direkt bei der Bundeswehr verpflichten und andere sehen den Wehrdienst oder den Zivildienst als reine Zwangsarbeit an, was der Grundwehrdienst eigentlich auch ist. Manche Männer fühlen sich auch Frauen gegenüber diskriminiert, denn Frauen werden nicht herangezogen, obwohl vor dem Gesetz alle Deutschen gleich zu behandeln sind.

Wer einfach die Musterung verweigert oder später den Einberufungsbescheid ignoriert, wird hart bestraft. Dieses bleibt im Führungszeugnis haften! Darum sollte sich jeder junge Mann fügen und zur Musterung antreten.  

Die Musterung                                             

Bei der Musterung handelt es sich um eine Reihenuntersuchung, bei der so ziemlich alles, aber nur oberflächlich untersucht wird.

Der Musterungsarzt, der nach allen möglichen Beschwerden fragt, nimmt gerne frühere und aktuelle Untersuchungsbefunde zur Hilfe.

Der zu musternde hat also selbst Einfluss auf das amtliche Musterungsergebnis,-  dadurch, was er vorlegt und was er erzählt und was nicht. Darum sollte man auf jeden Fall rechtzeitig auf den Musterungstermin vorbereitet sein, denn nur so kann man seinem Wunschergebnis, dem Tauglichkeitsgrad sehr nahe kommen.

Der Tauglichkeitsgrad wird im Schulnotenprinzip ermittelt. Der Arzt vergibt für verschiedene Untersuchungen jeweils eine Einzelbenotung, die zwischen 1 und 6 liegt. Selten kommt es vor, dass jemand den Tauglichkeitsgrad 1 (für alle Dienste tauglich) bescheinigt bekommt. Die meisten Musterungsbescheide weisen den Tauglichkeitsgrad 2 bis 4 aus,- wem die 5 oder 6 als Tauglichkeitsgrad bescheinigt wird, ist ausgemustert und frei von jeglichen Diensten "für das Vaterland".

Es wird die Sehkraft und das Gehör ermittelt, die Lunge abgehört und auch den im Volksmund genannten "EKG" ("Eierkontrollgriff") gibt es tatsächlich. Dabei werden die Hoden kurz abgetastet. Ferner wird der Blutdruck gemessen und nach psychischen Problemen gefragt.

Der zweite Teil der Untersuchung betrifft den Bewegungsapparat. Hier werden die Knochen, Muskeln und Sehnen augenscheinlich untersucht. Hier sollte man sehr gut vorbereitet sein und sich vorab untersuchen lassen.

Diese Untersuchung ist keine Kassenleistung und muss privat bezahlt werden! Wichtig bei dieser Untersuchung ist, dass hierfür der Originale Untersuchungsplan der Bundeswehr mit den dazugehörigen Einstufungen der Tauglichkeit vorliegt und dieser Plan Schritt für Schritt abgehandelt wird. Dabei darf kein Punkt übersehen werden, um schon vorab den Tauglichkeitsgrad zu erfahren.

TIPP: 

Vom 12. Januar bis 31. Mai 2010 können Schüler diese zweite Untersuchung nach dem gültigen Musterungsplan der Bundeswehr KOSTENLOS erhalten !

Dazu muss man sich Dienstags zwischen 15.00 Uhr und 17.30 Uhr in der goParadise Praxis am Schönberger Strand (Promenade 32) einfinden. 

Das Ergebnis (Tauglichkeitsgrad) wird sofort genannt!

Auf Wunsch besteht die Möglichkeit, das dokumentierte Untersuchungsergebnis in schriftlicher Form zu erhalten. Dieses kann später zur Musterung mitgenommen werden oder ggf. auch für die Bewerbungsmappe verwendet werden.

Es ist empfehlenswert, dass diese Voruntersuchung ein bis zwei Jahre vor der Musterung stattfindet.

 

Mehr Infos und Kontakt an go<ät>fussgesundheit.info 

 

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