Fußgesundheit in der Schule

Fußgesundheit in der Schule…. …. wird häufig im wahrsten Sinne des
Wortes
viel zu oft mit Füßen
getreten!

Auf dieser Seite findet man allgemeines
zum Thema Fußgesundheit 

und im folgendem auch ein
Beispiel aus der gängigen Schulpraxis

sowie Angebote für Schulen



Bei rund 85% der Menschen ist das Thema Füße
grundsätzlich tabu.
Der Fuß wird als übel
riechendes Körperteil einfach ignoriert. Babys lernen die Füße als
Stinkemauken und Käsefüßchen kennen. Den Fuß behandeln diese später
fast schon mit den Schamgefühlen eines Geschlechtsteils. Dabei tragen uns die Füße in unserem Leben
rund viermal um den Erdball. Weil die gesamte Körperstatik ist auf dem Fuß
aufgebaut ist, sind Fußschwächen sehr häufig die Ursache für Knie,- Hüft
und Rückenleiden. Selbst permanente Kopfschmerzen können von den Füßen her
stammen. 
Bereits
bei der Schul- Voruntersuchung zweier Dortmunder Außenstellen des
Gesundheitsamtes bemerkten zwei Schulärztinnen nicht, dass drei
Schülerinnen und zwei Schüler sehr starke Fußprobleme hatten, die
dringend versogt werden sollten, da nicht damit zu rechnen war, dass
sich die Füße irgendwann selber korrigieren, wie es oft bei
Kleinkindern mit leichten Fußschwächen der Fall ist.  Die
Füße sind das Fundament unseres Körpers und sie wachsen und entwickeln
sich nur einmal im Leben.  Darum sind alle Schulen und Eltern
daran gehalten, künftig mehr für die jungen Füße zu tun. 

Wer sich ein wenig mit den Füßen und dem
normalen
Gang
auskennt, wundert sich darüber, wie unbeachtet doch die Fußgesundheit in
diesem, unserem Lande ist. Bei viel zu vielen Kindern und Jugendlichen erkennt
man bereits am angezogenen Schuh, dass der Fußverfall Einzug gehalten hat.
Sogar ein deutlich sichtbarer Innengang wird von den
meisten Eltern und Schülern gleichermaßen ignoriert. Der Grund dafür ist die
mangelhafte Aufklärung der Eltern, Lehrer und sogar der Amtsarztschaft.
Allerdings ist auch die an sich ablehnende Haltung der Füße ein Grund der dazu
führt, dass die meisten jungen Menschen sich unbemerkt die Füße platt treten können und erst
nach dem Einstieg in das Berufsleben oder im zunehmenden Alter bemerken, dass mit den
Füßen etwas nicht stimmt.

Die Selbsthilfegruppe
FußInfo

hatte bis 2005 eine für Lehrer und Schüler gleichsam lehrreiche
Unterrichtsstunde entwickelt. Heute führt Andreas Herr dieses Konzept
weiter und das in ganz Deutschland.
Nach nur wenigen
Minuten sind mehr als 90% der Schüler so wissbegierig, das der
praktische Unterricht anschließend sehr gut haften bleibt.
Mit Tests
haben wir bewiesen, das unsere Stunde wirklich was bringt –
für die Lehrkräfte
und Schüler gleichermaßen! 

Hier nun ein Auszug aus einem Biologie-Schulbuch für die 5. und 6. Klasse (Verlag
Diesterweg). Die heutigen Schulbücher wurden nicht wesentlich verändert: 

Bereits die Bilder zur Einleitung sind irreführend, da der Hohlfuß,
der Spreizfuß, der Knickfuß und selbst die am häufigsten zu beobachtende
Fußschwäche, der Senkfuß überhaupt nicht beschrieben werden!

Beim Senkfuß kann
man keinen besonderen Fußabdruck (wie beim Plattfuß/Bild Mitte) erkennen. Zur
Großansicht Bild anklicken
!

Grundsätzlich falsch ist der Text
zwar nicht, allerdings unvollständig und irre führend! Die Fußbeispiele auf dieser Homepage und auf kinderbeine.de sind wesentlich hilfreicher.

Schulen dürfen die Seiten kostenlos als Lehrmaterial für den Unterricht nutzen! 

Nicht nur schlechtes Schuhwerk führt zum Fußverfall bei, sondern
in erster Linie das Gehen auf harten Böden (Straßen etc.). Der Fuß ist von
“Mutter Natur” so konstruiert worden, dass er barfuss auf allen Naturböden laufen
soll, wie etwa auf wilden Wiesen, Kies, Felsen, Sand oder Waldböden. Das
Gewölbe nimmt die Unebenheiten der Naturböden auf und die Körperstatik bleibt
dennoch erhalten.

Zivilisationsbedingt ist
das natürliche Laufverhalten heute nicht mehr möglich und die Füße werden schon mit den ersten
Laufschritten in hartes Schuhwerk “verpackt”, so dass die Muskulatur bei manchen
Kindern schon im 10. Lebensjahr verkümmert. Siehe dazu unsere Babyseite.

Das Barfußlaufen ist für die Füße
sehr gesund und kräftigend,- aber wenn schon ein leichter
Gewölbeeinfall zu beobachten ist, nur

auf weichen und unebenen Naturböden! Wer schon Fußschwächen hat und in der Wohnung auf dem Parkett
oder dem dünnen Teppichboden barfuss läuft, tut nichts gutes für die Fußgesundheit! Die
sogenannten “Biotreter” sind hier wesentlich angebrachter!

Fußschwächen werden häufig von den Eltern vererbt. Haben beide
Elternteile Senkfüße, sieht man bei den Kindern gesunde Füße äußerst selten.
Fußkranke Eltern sollten darum ein besonders wachsames Auge auf die Füße der
Kinder werfen. Ferner sollte die tägliche Fußgymnastik (auch für gesunde Füße)
so normal sein, wie die tägliche Körperpflege!

Nach den neuen Kenntnissen der modernen biologisch logischen Fußtherapie sollte ein
Senkfuß
bereits ab dem 2. bis 3. Lebensjahr mit täglichen Gymnastikübungen und ggf. später
auch zusätzlich mit Maßeinlagen versorgt werden, die so ausgelegt werden, dass
die Fußmuskulatur animiert und dadurch gefestigt wird. (Leider gehören solche
Einlagen noch immer nicht zum Standart für Kassenpatienten). 

Mit
dem 5. bis 8. Lebensjahr wird das Kind dann ein gefestigtes Fußgewölbe
haben und auf Einlagen verzichten können. Dennoch sind die Füße bis ca.
zum 25 Lebensjahr regelmäßig zu kontrollieren! Oft wird die tägliche
Gymnastik vergessen und die Fußmuskulatur wieder schwach,- der Senkfuß
meldet sich also zurück. In diesem Fall sollte sofort gehandelt werden
und ggf. neue Einlagen beschafft werden, weil man nur so einen
schnellen re- Erfolg verzeichnen kann.

Die These aus den 80ér und 90ér Jahren,
die ausgesagt hat, dass Einlagen bei Kindern eher schädlich statt fördernd
sind, ist längst schon wiederlegt worden. Damals wurde
grundsätzlich von Einlagen bei Kindern abgeraten.
Das Ergebnis sieht man heute deutlich auf jedem deutschen Schulhof bereits am Gang und an den Schuhen von 40% der Kinder!

Wer die Seiten auf dieser Homepage
besucht hat, müsste dazu in der Lage sein, die überwiegend vorkommenden
Fußprobleme zu erkennen. Das sollte dazu führen, dass in der eigenen Familie und
bei Bekannten das Thema Fußgesundheit besser und bewusster behandelt wird. Empfehlen
Sie bitte www.kinderbeine.de an alle Eltern weiter, denn nirgendwo
anders bekommt man so viele kostenlose und leicht verständliche Infos!

Mein Biologielehrer hatte damals keinen blassen Schimmer von Füßen
und unterrichtete nach dem falschen Lehrplan. Er pickte sich im Unterricht einige
Schüler heraus, die ihre Füße zeigen mussten. Niemand
hatte laut seiner Diagnose während der Unterrichtsstunde irgendwelche
Probleme mit den Füßen. Auch mein bester Schulfreund wunderte sich
darüber, dass er (wegen Knick-Senkfüßen) trotzdem Einlagen tragen musste!
Er war hinterher ganz verwirrt… Die “Fußuntersuchung” lief
so ab, dass die Füße hochgehalten wurden! Bei belasteten Füßen
hätte das Ergebnis anders ausgesehen… Schade, dass mein ehemaliger
Lehrer nicht mehr lebt! Ich hätte ihm gerne diese Seiten zukommen
lassen..
. A.Herr

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Zu wenig Lehrer?-  Der Fußgesundheitsunterricht kann ggf. auch ohne Lehrer durchgeführt werden!

Im Bereich der Gesundheitslehre gehören Sport und Biologie
grundsätzlich  zusammen
. Manche Schulen haben das Fach
“Gesundheitslehre” eingeführt und damit sehr gute Erfahrungen
gemacht. Andere Schulen sollten dem folgen, denn Fußgesundheit ist
nicht teuer!  Die aktuellen Zahlen
über die Anzahl der Schüler mit Fußbeschwerden sind beeindruckend.  Übrigens:
Beim deutschen Präventationspreis der Gesundheitslehre 2004 in
Halle waren wir ebenfalls beteiligt.

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