Senkfüße - schnell erkannt,- einfach therapiert

Die Themen dieser Seite: 
Warum entstehen Fußprobleme? Was sind Senkfüße?- Die einfache Selbstdiagnose

Behandlung von Senkfüßen

Einlagen

Infofilm (10 Minuten)

 

 

Warum entstehen Fußbeschwerden ?

Nur 20% der deutschen haben wirklich gesunde Füße. Dies ist ein nachgewiesenes, durchaus erschreckendes Ergebnis der aktuellen Studien.

 

Der Grund dafür ist in der Zivilisation zu finden,- statt barfuß auf Naturböden, laufen wir heute selbstverständlich mit Schuhen auf glatt gepflasterten, aber auch steinharten Wegen. Wir haben uns von der Industrie dazu verleiten lassen, bereits die Babyfüße in Schuhe einzusperren und damit der natürlichen Entwicklung entgegen zu wirken.

Wer von den ersten Schritten an regelmäßig und so oft es geht barfuß durch den Sand oder über wilde Wiesen läuft und im späterem Berufsleben die Füße regelmäßig checkt oder checken lässt, wird im Alter kaum Probleme bekommen. 

Wer schon leichte Probleme mit den Füßen hat, kann durch Gymnastik und gegebenenfalls mit entsprechend verarbeiteten Maßeinlagen zur Vorbeugung oder Linderung des Fußverfalls recht viel erreichen,- allerdings sollte man nicht zu lange warten, denn umso früher man dem Fußverfall entgegenwirkt, desto einfacher und sicherer sind die Therapiemaßnahmen, die hier ebenfalls gezeigt werden.  

Der zweite Grund für das schlechte Abschneiden der deutschen Fußgesundheit ist das allgemein mangelhafte Interesse an Füßen und der Gesundheit. Obwohl uns unsere Füße während des Lebens etwa 130.000 Kilometer weit tragen, das entspricht  viermal um den Erdball herum laufen,- behandelt  die Mehrheit ihre  Füße nur abfällig .

Auf dem Fuß lastet das gesamte Körpergewicht. Die Statik des Körpers ist auf den Füßen aufgebaut und darum ist es leicht nachvollziehbar, das viele Beschwerden an den Knien, der Hüfte und dem Rücken erst gar nicht entstehen würden, wenn von vornherein vernünftig mit den Füßen umgegangen würde.  

Unsere Homepage wird Ihnen dabei helfen, sämtliche Fußdeformationen ganz einfach kennen zu lernen und wird Ihnen auch wertvolle Tipps für den Umgang mit den Füßen zu lernen.

Grundliegendes zum Thema Senkfüße erfahren Sie im folgendem Text und weiteres interessantes in den links nebenstehenden Links!  

   

Der gesunde Fuß und auch der unbelastete Senkfuß verfügt über ein von der Ferse aus steil aufsteigendes Gewölbe, welches nach vorne hin leicht abflacht.

Sobald das Gewölbe bei Belastung nachgibt, ist vom Senkfuß die Rede. Wenn das Gewölbe dabei sogar den Boden berührt, spricht man vom Plattfuß. Dieser ist nur selten angeboren und daher eine Folgeerscheinung von nicht therapierten Senkfüßen.

Die ersten Jahre bleibt ein Senkfuß in der Regel beschwerden frei. Erst im zunehmenden Alter treten sehr häufig  Ermüdungsbeschwerden auf,- vom Kribbeln bis hin zur Arthrose. Die Fußknochen nutzen sich durch die unnatürlichen Bewegungen ab.
 

Mit Schuheinlagen, die individuell nach Maß für die Füße angefertigt werden, erhält die Muskulatur eine Unterstützung. Bei Erwachsenen unterscheidet man zwischen Stütz- und Korrektureinlagen, die ein beschwerdenfreies Gehen und Stehen ermöglichen. Bei Kindern und  Jugendlichen wird die Muskulatur animiert und trainiert,- allerdings ist hier darauf zu achten, das auch die Einlagenmaterialien genutzt werden, die dem heutigem Wissenstand angemessen sind. Zu harte Einlagen (Metall, Plexidur, Kork- Leder) sind meistens zu starr,- die noch immer oft verordneten Weichschaumeinlagen stützen den Fuß nicht ausreichend.

Der Senkfuß - Die ganz einfache Selbstdiagnose

 
Wie auf den nebenstehenden Bildern deutlich zu sehen, wird das Innenleder von dem belasteten Senkfuß eingetreten und es entstehen in den meisten Schuhen Falten. Eine weitere Erkennungsmöglichkeit am Schuh ist die Sohle. Wenn kein Innengang vorhanden ist, ist die Fußstellung beim Abrollen nach Außen (wie auf dem nebenstehenden Foto) und die Schuhe werden an den Schuhspitzen innen abgenutzt. Nach Maß gefertigte Einlagen korrigieren das Abrollverhalten jedoch nach kürzester Zeit.
Dieser kleine Film zeigt das unnatürliche Abrollverhalten ganz deutlich. 
  Ein weiteres Erkennungsmerkmal für ein Senkfuß:

Manche Schuhe verfügen über einen Gewölbekeil. Ein völlig gesundes und kräftiges Fußgewölbe wird diese, im nebenstehendem Schuh mit A,B,C markierte Stütze nicht berühren. 

 

Sollte das bei Ihnen der Fall sein, dann sollten Sie nun auch sicherstellen, ob Sie keinen Hohlfuß haben. Sollten Sie im Sportschuh oder in einer Fußbettsandalette (Beispiel Birkenstockschuh) die Gewölbestütze unter dem inneren Fußgewölbe mit dem belasteten Fuß deutlich spüren, haben Sie mit höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit einen Senkfuß und sollten daher den folgenden Text lesen. 

Bild 1 (normal ausgeprägtes Fußgewölbe)                                                  Bild 2 (leichter Senkfuß)                       Bild 3 (Senkfuß)
 

Selbstdiagnose

Wer Fußbettschuhe besitzt, erkennt ganz einfach, ob ein Fußverfall (Senkfuß) zu beklagen ist.

Das "gesunde", kräftige Fußgewölbe wird die innere Erhöhung des Schuhs (Fußbett)  nicht berühren, selbst bei starker Belastung nicht.

Berührt Ihr Innengewölbe den Bereich, haben Sie einen Senk- oder Plattfuß und sollten hier weiterlesen.

Weitere Möglichkeit:

Zusammen mit einer anderen Person oder mit Hilfe eines Spiegels können Sie ganz einfach feststellen, ob Sie Senkfüße haben. Dazu vergleichen Sie das Fuß-Innengewölbe im völlig unbelasteten Zustand und im belasteten Zustand. 

Das Fußgewölbe auf Bild 1 entspricht dem eines gesunden Fußes. Allerdings zeigt ein unbelasteter Senkfuß, der noch nicht kontrakt ist, ebenfalls das ausgeprägte Fußgewölbe. Auf Bild 2 sieht man deutlich, wie das Gewölbe beginnend ab der Ferse eingesunken ist. Auf dem Bild 3 ist der Mittelfuß stärker betroffen.  Ein Fortgeschrittenes Stadium des Senkfußes ist auf Bild 4 zu sehen. Das Innengewölbe ist schon derartig durchgetreten, dass nur noch wenige Millimeter zum Plattfuß fehlen.

 

   
Bild 4  (starker Senkfuß)                                         Bild 5  (der gleiche Fuß gestützt durch eine Einlage)               Bild 6  (unbelasteter Fuß mit Kork-Leder Einlage)
Die nebenstehende Aufnahme zeigt ein Fußskelett. Man erkennt deutlich die verschiedenen Knochen, die von der Ferse aus bis zum Zeh aneinandergereiht sind. Beim Senkfuß bricht das Fußgewölbe bei jedem Schritt ein. Es ist leicht vorstellbar, dass nun die einzelnen Knochen bei jedem Schritt zweimal aneinanderreiben,- wenn der Fuß einsinkt und noch einmal, wenn sich das Gewölbe wieder aufrichtet.

Im jungem Alter hat der Mensch ausreichend Knochenflüssigkeit (Gelenkschmiere), die die Abnutzungen der Knochenenden (Reibung) deutlich minimiert. Darum sind junge Füße in der Regel auch schmerzfrei und können sich oft genug völlig unbemerkt von einem Senkfuß zum Plattfuß durchtreten lassen. Aber selbst der Plattfuß verursacht bei jungen Menschen nur selten Beschwerden im Fußskelett selbst, sondern eher in den Muskeln und Sehnen,- bis hoch in den Rücken.

Um den Senkfuß zu festigen ist es unumgänglich die Fußmuskulatur zu trainieren damit die Sehnen und Gelenke soweit wie möglich selbstständig in der Brückenform bleiben. Bei Kleinkindern führt eine konsequent betriebene Fußgymnastik fast immer zum gewünschten Ergebnis. Ist der Fußverfall bereits im Alter ab ca. 5-6 Jahren (je nach Entwicklung des Körpers) mit dem auf Bild Nr.3  vergleichbar, wird man mit Fußgymnastik allein nicht viel erreichen können. Eine konsequente Einlagentherapie ist dann unumgänglich. 

Einlagen sind nicht gleich Einlagen! Besonders in der heutigen Zeit, wo die Krankenkassen unter Sparzwang stehen und Ärzte kein (Soll-) leistungsgerechtes Honorar mehr erhalten, aber auch wegen mangelnder Erfahrung werden die meisten Einlagen heute nur noch "von der Stange" verschrieben. Von Fußgymnastik, die man ganz einfach zuhause betreiben kann, vom Barfußlaufen auf weichen Böden und von dem Einsatz der Einlage und der Wirkung auf dem Körper erfahren die Patienten in der Regel kaum etwas oder Überhauptnichts. 

Für fleischige oder breite Füße werden Kork-Leder oder Weichschaumeinlagen verordnet, auf die Schuhe, die der Patient trägt, wird überhaupt keine Rücksicht genommen und so kommt es dazu, dass die Einlagen nur zeitweise getragen werden und der gewünschte Erfolg  ausbleibt. Oft ist aber auch die Tatsache, dass von vielen Betrieben maschinell gefertigte Einlagen einfach nur weitergereicht werden, ein Grund dafür, warum der Erfolg ausbleibt.

Die oben gezeigten Einlagen wurden jungen Menschen wegen starken Knick- Senkfüßen ärztlich verschrieben. Wie ganz einfach zu erkennen ist, sind diese Einlagen alle nicht annähernd dazu geeignet, das Körpergewicht zu tragen und das Fußgewölbe, so wie es erforderlich wäre, zu stützen. (mehr zu diesem Thema) Die unteren Bilder zeigen die Füße der Besitzer dieser Einlagen. 
      
TIPP: Falls Sie durch diese Homepage oder schon vorher davon erfahren haben sollten, dass auch Ihnen oder Ihren Kindern Einlagen nach Maß helfen könnten, dann schauen Sie sich bitte unbedingt die anderen Informationsseiten zum Thema Maßeinlagen an oder gehen Sie zu einem Fachmann Ihres Vertrauens. Ein Besuch bei einem Arzt bedeutet nicht unbedingt, dass Sie mit allen zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln versorgt werden, denn die Leistungskataloge der Krankenkassen sind erheblich zusammengestrichen worden.

Die besten Kindereinlagen erhalten Sie dort, wo man Ihnen eine Erfolgsgarantie in Aussicht stellt. Bei goParadise am Schönberger Strand gibt es ein Fußgesundheitsabo für Kids - und das rezeptfrei zu einem Preis, den sich jede Familie leisten kann! Neben den Einlagen (bzw. dem Komplettprogramm, so wie notwendig) gibt es auch eine Betreuung und Gespräche mit den Kindern. Die Einlagen werden dann gerne getragen, weil sie zudem in die Lieblingsschuhe des Kindes passen!   

 
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